Historische Staette Tirols
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Andreas Hofer

Andreas Hofer

"Patriotischer Landesverteidiger und Freiheitskämpfer"

Diese Seite wurde zum Gedenken an unsere Landeshelden von damals eingeschaltet, welche unter der meisterhaften Führung von Andreas Hofer, welcher in unserem schönen traditionsreichen Hotel überstellt wurde, eingerichtet. Im heurigen Jahr 2009 gedenken wir den Schlachten zum Berg Isel bei Innsbruck vom Jahre 1809, wo viele tapfere Tiroler Ihr Leben ließen.

Die Lebensgeschichte des Andrè Hofer

Andreas Hofer wurde am 22. November des Jahres 1767 als Sohn des Josef Hofer und der Maria Aigentler als jüngstes von sechs Kindern geboren. Nach dem verpflichteten Besuch der Volksschule und der Tätigkeit als Dienstbote wurde Andreas Hofer 1783 nach Welschtirol (heutiges Trentino) geschickt, um grundlegende Kenntnisse als Bauer, Wirt aber auch der zweiten Landessprache, Italienisch, zu erlernen. Dort war er anfänglich in Cles und dann auch am Ballinopass tätig.

Nach seiner Rückkehr in das Passeiertal wurde er frühzeitg "Volljährig" erklärt und übernahm im Jahre 1788 die Führung des elterlichen Hofes und Wirtstaverne. 1798 vermählte sich der Sandwirt mit der aus Algund stammenden Bauerntocher Anna Gertraud Ladurner, welche 500 Gulden mit in die Ehe einbrachte. Aus dieser Ehe entstanden sieben Kinder: Maria Gertraud, Johann Stephan, Maria Kreszenz, Rosa Anna, Anna Gertraud, Gertraud Juliana und Kreszenz Margareth.

Sandwirt Als Händler bzw. Geschäftstreibender konnte sich Hofer nicht wirklich etablieren. Da er 1788 den Hof bereits mit erheblichen Schulden übernommen hatte und nicht wirklich ein großes Geschick im Handel mit Pferden, Ochsen, Schafen, Wein und vielen weiteren Produkten besaß. Zudem war sein Hof immer wieder kleineren und größeren Überschwemmungen ausgeliefert. Als mit dem Jahre 1805 die Bayern die Regierung über das Land Tirol übernahmen, verschlechterte sich zunehmend die wirtschaftliche Situation der Händler und Wirte, also auch jene von Andreas Hofer. Deswegen befanden sich unter den sogenannten Aufständischen von 1809 viele Händler, Bauern und Wirte.

Als Politiker stand Andreas Hofer "Mutter Fortuna" mehr zur Seite. Er konnte sich relativ rasch vom Schützenkommandanten des Passeiertales bis zum Oberkommandaten von ganz Tirol hinauf arbeiten. 1809 wurde er sogar zum Landesregenten vorgeschlagen, ernannt und bestätigt.

Rennweg

Andreas Hofer war aber bereits als Landesoberkommandat überfordert und von rechtsgesinnten Hintermännern beeinflusst. Ihm gebührt eigentlich nicht der Erfolg von der Schlacht am Berg Isel im Jahre 1809, weder noch die Verantwortung für die Misserfolge im Nachhinein.

Nichts desto trotz hat sich der Mythos Andreas Hofer bis in das heutige, moderne Jahr 2009 zum Märthyrer und Landeshelden für viele Jung-Tiroler entwickelt und wird bis über die Landesgrenzen hinaus als einer der wichtigsten Freiheitskämpfer der europöischen Geschichte gefeiert.

Andreas Hofer Zum Erschiessungstod des "Sandwirts" hat der Verrat eines seiner Mitstreiter geführt, welcher Ihn für Geld verraten hatte. Von den französichen Truppen wurde Andreas Hofer anschliessend in das heutige "Hotel Graf von Meran" am Rennweg in Meran gebracht, dort im Keller verhört, eine Nacht untergebracht, in das damalige Gefägnis von Neumarkt überstellt und dort dann nach Mantua zum Erschiessungs-Tod gebracht.

In Mantua erlag Andreas Hofer, Oberkommandant von Tirol, der militärischen Erschiessung der französischen Truppen durch 15 Schüsse am 20. Februar 1810.

Noch heute wird der Todestag von Andreas Hofer von zahlreichen Schützenkompanien aus Tirol, Bayern und Welschtirol in Mantua gedacht.

Kampf